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LostPlaces

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Durchführungsorte:

Frankfurt (Oder) und Umgebung

Projektzeitraum:

01. April 2022 - 31. Dezember 2024

Problemstellung:

In Frankfurt (Oder) leben knapp 58.000 Menschen, 6.000 von diesen haben keine deutsche Staatsangehörigkeit und somit einen Migrationshintergrund. Zudem sinkt der Anteil der Einwohner*innen mit deutscher Staatsangehörigkeit seit 2015, währenddessen immer mehr Menschen zuwandern. Dadurch entsteht eine kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt in der Stadtgesellschaft, welche uns vor neue Herausforderungen stellt.

Projektinhalt:

Frankfurt (Oder) ist reich an einst bedeutenden und heute verlassenen Bauten, alle mit einer stadt- und kulturgeschichtlich sehr interessanten Historie. Die Aufarbeitung und Auseinandersetzung mit der Geschichte dieser Objekte führt zum Verstehen der aktuellen Entwicklungen in der Stadt und der Region.

Die DAA verfolgt mit dem Projekt „LostPlaces“ einen innovativen Ansatz der Integration. Wir schicken unsere Teams, zusammengesetzt aus alteingesessenen und zugewanderten Teilnehmer*innen, auf eine außergewöhnliche Zeit- und Entdeckungsreise durch diese verlassenen Bauten. Dadurch ergibt sich eine Begegnungs- und Diskussionsgrundlage sowie Austauschmöglichkeiten über die Themen Demokratie, Rechte von Frauen, Veränderung von Wertevorstellungen, Grundgesetz, Wiedervereinigung, Sozialgesetze und viele andere Themen, die die Menschen in ihrem Alltag bewegen.

Zielsetzung:

Die genannte Entdeckungsreise beinhaltet Maßnahmen wie Fotografie, Video- bzw. Drohnenaufnahmen der verlassenen Bauten, sowie Recherchearbeiten zu den Objekten. Daraus entsteht sukzessive ein mehrsprachiges Ergebnis für verschiedene Medien. Schlussendlich soll es zu einer Präsentation im öffentlichen Raum kommen, in der die Teilnehmer*innen ihre Arbeit vorstellen.

Weitere Ziele des Projektes:

  • Abbau von Vorurteilen
  • Brückenbau zwischen den ethnischen Gruppen
  • Räume für Selbsthilfe, Teilhabe und Demokratieentwicklung werden geschaffen
  • das Projekt soll Anreizwirkung für weitere Integrationsvorhaben steigern
  • die Teilnehmer*innen erweitern persönliche Kompetenzen, u.a. im Umgang mit neuen Medien, sowie sprachliche und soziale Kompetenzen

Zielgruppe:

Bürger*innen Frankfurts mit unterschiedlichen kulturellen Hintergrund, die die Stadt aus einer anderer Perspektive kennenlernen wollen.